Biologie – Gymnasium Niedersachsen: Kompetenzen im Überblick
Welche Kompetenzen sieht der Bildungsplan für Biologie an der Schulform Gymnasium in Niedersachsen vor? Hier findest du die Themenbereiche und Kompetenzen (Jahrgang 11–13) auf einen Blick – und wie du daraus deinen Stoffverteilungsplan machst.
- Themenbereiche:
- 24
- Kompetenzen:
- 125
Aus diesen Kompetenzen deinen Stoffverteilungsplan machen? LehrerCopilot kennt diesen Bildungsplan bereits.
Kostenlos startenJahrgang 11
Inhaltsbereich EP 1 – Biologie der Zelle › Biomembranen grenzen Zellkompartimente ab und ermöglichen Stofftransport.
- Struktur einer Pflanze darstellen
- Pflanzliche Gewebepräparate mikroskopieren
- Pflanzliche Zelle skizzieren
- Diffusion und Osmose erläutern
- Plasmolyse mikroskopisch untersuchen
- Befunde zur Plasmolyse darstellen
- Lipide und Fluid-Mosaik-Modell
- Experiment zum Nachweis von Membranbestandteilen
- Kompartimentierung funktional erklären
- Passiven und aktiven Transport erläutern
- Energieübertragung durch ATP erklären
Inhaltsbereich EP 1 – Biologie der Zelle › Enzyme steuern Lebensvorgänge in Zellen.
- Räumliche Proteinstruktur am Enzym
- Enzymspezifität und Hemmung modellhaft darstellen
- Enzyme als Biokatalysatoren darstellen
- Abhängigkeit der Enzymaktivität erläutern
- Enzymexperiment planen und auswerten
- Ergebnisse sachgerecht präsentieren
Inhaltsbereich EP 2 – Zelluläre und molekulare Vorgänge der Immunabwehr › Bei Immunreaktionen kommunizieren Zellen über Moleküle.
- Immunantwort auf virale Infektion (MHC-II)
- Immunantwort auf virale Infektion (MHC-I)
- Membranfluss modellhaft darstellen
- Immunabwehr bei Virusinfektion grafisch darstellen
- Zelldifferenzierung bei Lymphozyten
Inhaltsbereich EP 2 – Zelluläre und molekulare Vorgänge der Immunabwehr › Der Kontakt mit spezifischen Antigenen führt zu Immunität.
- B-Gedächtniszellen und Informationsspeicherung
- Erworbene Immunität aus Daten ableiten
- Impfkritische Aussagen beurteilen
- Impfpflicht bewerten
Jahrgang 12–13
Inhaltsbereich QP 1 – Leben und Energie › Energienutzung ermöglicht die Aufrechterhaltung von Lebensprozessen.
- Energieübertragung durch ATP/ADP-System
- Prinzip der energetischen Kopplung darstellen
- Wärmeabgabe als Energieentwertung
- Kausale und funktionale Erklärung bei Thermogenese
Inhaltsbereich QP 1 – Leben und Energie › Die Oxidation von Nährstoffen stellt Energie in Zellen bereit.
- Redoxreaktionen als Elektronenübertragung
- Redoxreaktionen experimentell veranschaulichen
- Oxidativer Glucoseabbau
- Phosphofructokinase und Rückkopplung auswerten
- Stoff- und Energiebilanz der Zellatmung
- ATP-Synthese und Atmungskette
- Energetisches Modell der Atmungskette diskutieren
- Mitochondrium skizzieren
Inhaltsbereich QP 1 – Leben und Energie › Gärung stellt Energie unter anaeroben Bedingungen bereit.
- ATP-Synthese bei Gärung
- Abhängigkeit der Gärung auf Enzymebene
- Experiment zur alkoholischen Gärung
- NAD+-Regeneration als Angepasstheit
Inhaltsbereich QP 1 – Leben und Energie › Fotoautotrophe Lebewesen stellen energetisch nutzbare Stoffe her.
- Lichtabsorption durch Blattpigmente
- Dünnschichtchromatografie von Fotosynthesepigmenten
- Wirkungsspektrum ableiten
- ATP-Synthese der Primärreaktionen
- Chloroplasten skizzieren
- Elektronenanregung in Fotosystemen
- Chlorophyll als Redoxpigment experimentell untersuchen
- Energetisches Modell der Primärreaktionen
- Teilschritte der Sekundärreaktionen
- Stoffwechselwege aus Tracer-Daten ableiten
- Primär- und Sekundärreaktionen verknüpfen
- Abhängigkeiten der Fotosyntheserate
- Fotosynthese-Experiment planen und auswerten
- Ergebnisse sachgerecht präsentieren
Inhaltsbereich QP 1 – Leben und Energie › Laubblätter grüner Pflanzen zeigen spezifische strukturelle und funktionale Angepasstheiten.
- Struktur eines bifazialen Laubblatts
- Blattquerschnitt mikroskopieren und zeichnen
- Sonnen- und Schattenblätter funktional erklären
- Meso- und xerophytische Laubblätter
- Fotosyntheseraten von C3- und C4-Pflanzen
Inhaltsbereich QP 2 – Vielfalt des Lebens › Durch spezifische Basenabfolgen in der DNA werden Informationen für die Struktur von Proteinen gespeichert und über die Proteinbiosynthese exprimiert.
- DNA-Struktur und Basenpaarung
- Semikonservative Replikation ableiten
- Transkription und Translation
- Proteinvielfalt durch alternatives Spleißen
Inhaltsbereich QP 2 – Vielfalt des Lebens › Die Steuerung der Genexpression führt zur Bildung spezifischer Proteine.
- Hormone als Transkriptionsfaktoren
- RNA-Interferenz erläutern
- Genexpression über Methylierung ableiten
- Histonmodifikation proximat erklären
Inhaltsbereich QP 2 – Vielfalt des Lebens › Mutationen in den Basensequenzen der DNA können zu hereditären Erkrankungen führen. Gentechnische Verfahren werden zur Diagnose und Behandlung genetisch bedingter Erkrankungen genutzt.
- Genmutationen und ihre Auswirkungen
- Gentherapeutisches Verfahren beschreiben
- Erkrankungswahrscheinlichkeit aus Stammbäumen
- Bioethische Aspekte eines Gentests bewerten
Inhaltsbereich QP 2 – Vielfalt des Lebens › Der fehlgesteuerte Zellzyklus kann zur Bildung von Krebszellen führen.
- Krebsentstehung beschreiben
- Forschungsbefunde zu Onkogenen auswerten
- Personalisierte Krebsmedizin recherchieren
Inhaltsbereich QP 2 – Vielfalt des Lebens › Abgestufte Ähnlichkeiten von Organismen dienen als Belege für die Rekonstruktion der gemeinsamen Abstammung.
- PCR und Gelelektrophorese
- Molekulare Homologien deuten
- Stammbäume erstellen und interpretieren
Inhaltsbereich QP 2 – Vielfalt des Lebens › Genetische Variabilität innerhalb von Populationen ändert sich von Generation zu Generation. Evolution führt über die Bildung neuer Arten zu Biodiversität.
- Zusammenwirken evolutiver Faktoren
- Populationsgenetischen Artbegriff beschreiben
- Evolutive Prozesse simulieren
- Evolutionstheorie von Nichtwissenschaftlichem abgrenzen
- Koevolution ultimat erklären
Inhaltsbereich QP 2 – Vielfalt des Lebens › Das Verhalten eines Individuums beeinflusst seine Überlebenswahrscheinlichkeit und reproduktive Fitness.
- Kosten und Nutzen von Verhalten analysieren
- Verhalten ultimat und proximat erklären
- Ursachen des Sozialverhaltens von Primaten
- Geschlechtsspezifisches Verhalten von Primaten beobachten
- Paarungssysteme und reproduktive Fitness
Inhaltsbereich QP 2 – Vielfalt des Lebens › Biologische und kulturelle Evolution führten zum Auftreten des rezenten Menschen.
- Hypothesen zum Ursprung des Menschen vergleichen
- Stammbaum der menschlichen Evolution rekonstruieren
- Aussagekraft von Fossilfunden prüfen
- Einfluss kultureller Evolution beurteilen
Inhaltsbereich QP 3 – Lebewesen in ihrer Umwelt › Wechselbeziehungen zwischen Organismen und Lebensraum bilden Ökosysteme. Biodiversität dient der Beschreibung des Zustands von Ökosystemen.
- Ökosystem als Beziehungsgefüge
- Arten in einem Areal erfassen
- Freilandergebnisse zur Biodiversität interpretieren
- Physiologische und ökologische Potenz vergleichen
- Toleranzexperiment planen und durchführen
- Toleranzdaten präsentieren
- Wechselbeziehungen zwischen Organismen erläutern
- Ökogramme zu Konkurrenz auswerten
- Ökologische Nische darstellen
Inhaltsbereich QP 3 – Lebewesen in ihrer Umwelt › Die Rückwirkungen zwischen Individuenanzahl und Umweltbedingungen regulieren das Populationswachstum in Ökosystemen.
- Exponentielle und logistische Populationsentwicklung
- r- und K-Strategien funktional erklären
Inhaltsbereich QP 3 – Lebewesen in ihrer Umwelt › Die Wechselwirkungen in Ökosystemen lassen sich mithilfe von Stoff- und Energieflüssen beschreiben.
- Biomassetransfer und Energienutzung in Nahrungsketten
- Daten zu hormonartiger Substanz erschließen
- Kohlenstoffkreislauf erläutern
- Anthropogenen Treibhauseffekt evidenzbasiert diskutieren
- Handlungsoptionen zum ökologischen Fußabdruck
- Mikrobielle Stickstoffumsetzungen als Chemosynthese
- Stickstoffkreislauf schematisch darstellen
Inhaltsbereich QP 3 – Lebewesen in ihrer Umwelt › Die anthropogene Nutzung verändert die Stabilität von Ökosystemen. Eine nachhaltige Nutzung von Ressourcen kann unter Berücksichtigung der Regenerationsfähigkeit von Ökosystemen erreicht werden.
- Nachhaltige Ressourcennutzung und Biodiversität
- Erhaltungs- und Renaturierungsmaßnahmen bewerten
Inhaltsbereich QP 4 – Informationsverarbeitung in Lebewesen › Reize lösen in Sinneszellen Erregung aus. Nervenzellen übertragen elektrisch und chemisch codierte Information.
- Ruhe- und Aktionspotenzial erläutern
- Ionenströme aus Potenzialmessungen ableiten
- Neuron schematisch skizzieren
- Informationscodierung an cholinergen Synapsen
- Erregungsleitung am Axon simulieren
- Neuronale Störungen an Synapsen recherchieren
- Hemmende Synapse molekular beschreiben
- Neuronale Verrechnung aus Daten ableiten
- Bildung von Rezeptorpotenzialen
Inhaltsbereich QP 4 – Informationsverarbeitung in Lebewesen › Das Zusammenspiel von neuronaler und hormoneller Informationsübertragung ermöglicht Kommunikation zwischen Zellen.
- Peptid- und Steroidhormone erläutern
- Neuronal-hormonelle Verknüpfung ableiten
Inhaltsbereich QP 4 – Informationsverarbeitung in Lebewesen › Erfahrungen bewirken strukturelle Veränderungen des Gehirns.
- Neuronale Plastizität erläutern
So wird daraus dein Stoffverteilungsplan
Statt den Bildungsplan für Biologie (Gymnasium) von Hand auf das Schuljahr zu verteilen, planst du mit LehrerCopilot in drei Schritten:
- Schritt 1
Klasse und Schuljahr anlegen
Wähle Biologie und deinen Jahrgang – LehrerCopilot kennt die Kompetenzen dieses Bildungsplans bereits.
- Schritt 2
Stoffverteilungsplan vorschlagen lassen
Die KI verteilt passende Einheiten über das Schuljahr, abgestimmt auf deine Stunden und Schwerpunkte.
- Schritt 3
Jede Einheit mit Kompetenzbezug
Jede Einheit zeigt, auf welche Kompetenzen sie einzahlt – mit dem vollständigen Wortlaut aus dem Bildungsplan.